
Interreg VI-A IT-AT 2021-2027
Helm
- Gesamtbudget 419.796,00 €
- EFRE Budget 268.756,00 €
@Credits by HELMHAUSAktivitäten und Ziele
Das Projekt
Das Helmhaus auf dem Gipfel des Helms, dem markantesten Aussichtspunkt des Hochpustertals, ist ein Ort von großer historischer Symbolkraft. 1891 vom Alpenverein erbaut, wurde das Gebäude 1925 vom italienischen Staat enteignet und jahrzehntelang militärisch genutzt, bevor es dem Verfall preisgegeben wurde. Heute setzen der Alpenverein Südtirol (Leadpartner), der Österreichische Alpenverein und die Gemeinde Sexten gemeinsam ein Zeichen für die Überwindung dieser wechselvollen Geschichte. Nach einer ersten Interreg-Phase, in der die Planung und der grenzüberschreitende „Heimatsteig“ realisiert wurden, folgt nun die bauliche Wiederbelebung.
Im Zentrum steht dabei das Konzept eines „offenen Helmhauses“. Der Architekt Johannes Watschinger, der bereits 2007 als Wettbewerbssieger hervorging, wurde beauftragt, seinen Entwurf an die heutigen Ansprüche anzupassen. Ziel ist es, das Helmhaus als Ort des Zusammenkommens und der historischen Reflexion neu zu definieren, ohne seinen Charakter als Ruine zu verlieren. Dabei wird der bauliche Bestand mit höchstem Respekt behandelt: Auf das erhaltene, historische Mauerwerk wird eine leichte, offene Holzkonstruktion gesetzt. Diese Architektur macht das Haus erstmals wieder sicher zugänglich und verwandelt ein einst abriegelndes Grenzgebäude in einen Ort der freien Perspektive und der grenzüberschreitenden Vermittlung. Diese baulichen Maßnahmen sind das Herzstück des aktuellen Interreg-Projekts.