2000-2006

Interreg III-A Italien-Österreich

Interreg Italien Österreich III Programm 2000-2006
@Credits by Department Europe, Autonomous Province of Bolzano - South Tyrol

Programmzeitraum 2000-2006

Das Interreg III-A Italien-Österreich Programm förderte in der Förderperiode 2000-2006 die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Umweltschutz, regionale Entwicklung, soziale Kohäsion und wirtschaftliche Vernetzung.

Mit einem Budget von rund 73 Millionen Euro, das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und nationalen Mitteln bereitgestellt wurde, zielte das Programm darauf ab, Hindernisse an den nationalen Grenzen zu überwinden und die Lebensqualität in den beteiligten Regionen zu verbessern.

Prioritäten

Das Programm setzte auf drei Hauptprioritäten sowie technische Hilfe zur Unterstützung der administrativen Abläufe.

Das Programmgebiet

Das Kooperationsgebiet umfasste auf italienischer Seite die Regionen Friaul-Julisch Venetien (Provinz Udine), Venetien (Provinz Belluno) und die Autonome Provinz Bozen-Südtirol. Auf österreichischer Seite beteiligten sich Kärnten, Tirol und Salzburg.

Zudem konnten durch die Flexibilitätsklausel (in den folgenden Programmperioden ausgebaut) angrenzende Regionen wie Trient und Teile der Schweiz und Slowenien in Projekte eingebunden werden.

Karte des Interreg Italien Österreich V Programmgebiets 2014-2020. @Credits by Interreg IT- AT

Andere Dokumente 2000-2006

2000-2006

Kooperationsprogramm Interreg III-A Italien-Österreich 2000-2006

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Andere Dokumente 2000-2006

2000-2006

Best Practice Interreg III

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Unsere Resultate

Das Interreg III-A Programm für den Zeitraum 2000-2006 trug wesentlich zur Stärkung der grenzüberschreitenden Beziehungen in den Bereichen Umweltschutz, Raumplanung und wirtschaftliche Zusammenarbeit bei. Besonders die Verbesserung der ökologischen Zusammenarbeit sowie der Schutz grenzüberschreitender Ökosysteme wurden als positive Ergebnisse hervorgehoben.

Durch die Kooperationen in den Bereichen Tourismus und Landwirtschaft wurden innovative Projekte zur Förderung der regionalen Wirtschaft initiiert. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Regionen trug zur Überwindung administrativer und sprachlicher Barrieren bei.

In den beteiligten Regionen wurde ein stabiles Netzwerk von Akteuren aufgebaut, das die Grundlage für zukünftige Zusammenarbeit legte.

120

finanzierte Projekte

200

beteiligte Partner

73 Mio. €

investierte Fördermittel

Erfolgsstories

Hier finden Sie einige der Projekte, die ihre Ziele sehr gut erreicht haben und als Vorbild für aktuelle und zukünftige Interreg-Begünstigte dienen können.

 

Projekt FASTLINK @Credits by FASTLINK

Grenzüberschreitende seismologische Messnetze im südöstlichen Alpenraum

FASTLINK

Das Projekt FASTLINK zielte darauf ab, die seismologischen Messnetze im Dreiländereck Friaul Julisch Venetien, Slowenien und Kärnten vollständig zu integrieren. Dies sollte die Überwachung von Erdbeben verbessern und den Zivilschutz in den betroffenen Gebieten effizienter gestalten.

Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wurden neue Technologien zur Messung und Kommunikation entwickelt, die eine schnellere Reaktionsfähigkeit ermöglichten.

Partner: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Wien, Direzione Regionale della Protezione Civile Friaul Julisch Venetien.

Steinadlermonitoring

AQUILALP.NET

In diesem Projekt wurden Steinadlerpopulationen in den Ostalpen erfasst, um ihre Bestände zu dokumentieren und Schutzstrategien zu entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen den Nationalparks auf beiden Seiten der Grenze ermöglichte es, ein umfassendes Monitoring aufzubauen und Daten zur Population zu sammeln.

Die Ergebnisse des Projekts trugen zur langfristigen Erhaltung der Steinadlerbestände in den betroffenen Gebieten bei.

Partner: Nationalpark Hohe Tauern (Tirol, Salzburg, Kärnten), Nationalpark Stilfserjoch (Südtirol), Nationalpark Dolomiti Bellunesi (Veneto).

@Credits by W. Nicolussi