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Meilenstein des Projekts FROST.INI

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Wichtiger Meilenstein für die Sicherheit unserer Alpen: Permafrost-Forschung am Großglockner

Im vergangenen Jahr startete das Projekt FROST.INI, finanziert durch das Programm Interreg VI-A Italien-Österreich 2021–2027. Es hat zum Ziel, die Permafrost-Degradation und Instabilität hochalpiner Infrastrukturen zu untersuchen und Risikominderungsmaßnahmen zu entwickeln.

Anfang September haben die Projektpartner einen wichtigen Schritt vollzogen: Nördlich und südlich der Erzherzog-Johann-Hütte auf dem Großglockner wurden zwei neue, 20 Meter tiefe Permafrost-Bohrsäulen angebracht. Die Bohrsäulen befinden sich in einer Höhe von 3.450 Metern über dem Meeresspiegel und sind damit die dritthöchsten Bohrsäulen dieser Art auf dem gesamten Alpenhauptkamm. Die Forscherinnen und Forscher erwarten sich durch die gewonnenen Daten zur Fels- und Böschungsstabilität eine präzisere Einschätzung und Überwachung des klimawandelbedingten Auftauens des Permafrostbodens. In Zukunft sollen auf diese Weise Gefahren wie Steinschläge, Felsstürze und Schäden an Bauwerken rechtzeitig verhindert werden.

Dass der auftauende Permafrostboden bereits Schäden verursacht hat, ist an der Erzherzog-Johann-Hütte erkennbar. Deshalb sind die aus FROST.INI gewonnene Erkenntnisse grundlegend, um sie auf andere hochalpine Standorte zu übertragen und ähnliche Infrastrukturen langfristig zu schützen.

Mehr zum Projekt: FROST.INI | OGS | Istituto Nazionale di Oceanografia e di Geofisica Sperimentale, FROST.INI – Eurac Research, Project FROST.INI – GEORESEARCH

Verfasst von Judith Scarizuola

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Seite aktualisiert am 30.09.2025