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10 Jahre „Community-Led Local Development“

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Brüssel befasst sich mit partizipativem Konzept zur lokalen Entwicklung von Grenzgebieten im Interreg Programm Italien-Österreich

Der CLLD-Ansatz ist ein Eckpfeiler des Interreg-Programms Italien-Österreich seit 2014. CLLD bedeutet wörtlich übersetzt „von der Gemeinschaft geführte lokale Entwicklung“, d.h. die Bürgerinnen und Bürger im unmittelbaren Grenzgebiet werden eng in die Aktivitäten und Entscheidungsprozesse einbezogen bzw. initiieren diese. Der Ansatz fördert die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch über Grenzen hinweg und hat zahlreiche erfolgreiche Projekte hervorgebracht. Beispiele für finanzierte Kleinprojekte im CLLD Terra Raetica Gebiet: Maßnahmen zum Schutz der Wiesenbrüter, die Einbindung der lokalen Bevölkerung in Fragen des Klimawandels („KLIMA„-Projekt), die Entwicklung von Rettungsgeräten für das Hochgebirge („Resyst„). Mehr zum CLLD-Ansatz des Programms findet man hier.

Am 21. November 2024 fand in Brüssel eine Veranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des CLLD-Ansatzes statt. Gastgeber war das Vertretungsbüro der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Anwesend waren Vertreter der Partnerregionen Südtirol und Tirol, der Europäischen Kommission, der Projektbehörden sowie lokale Akteure aus dem CLLD-Gebiet Terra Raetica.

„Der CLLD-Ansatz, der auf Vertrauen, Partnerschaft und effektiver Zusammenarbeit aufbaut, hat sich als eine der erfolgreichsten Investitionsprioritäten im Interreg-Programm Italien-Österreich erwiesen“, unterstreicht Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol. „Dieser passt perfekt zum kohäsionspolitischen Ziel 5 der EU: ‚Ein bürgernahes Europa‘.

Magdalena Amhof, Europa-Landesrätin, hob hervor, dass sich „die CLLD-Gebiete im Rahmen des Interreg-Programms Italien-Österreich in den letzten zehn Jahren zu wahren territorialen Laboratorien entwickelt haben, die die Kraft des gemeinschaftlichen Engagements bei der Bewältigung lokaler Herausforderungen demonstrieren“.

Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol fügt hinzu, dass „dieser innovative Ansatz der grenzüberschreitenden Governance internationale Aufmerksamkeit erregt hat, mit Studienbesuchen der Europäischen Kommission und von Forschern aus aller Welt, die den Mehrwert und Erfolg dieses Modells ebenfalls erkennen.“

Slawomir Tokarski, Direktor der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG Regio), wies darauf hin, dass CLLD eine Botschaft der Solidarität und des Einfühlungsvermögens vermittelt. „Es bedeutet, dem lokalen Wissen den Vorrang zu geben, um lokale Probleme lokal zu lösen“.

Das Programm bleibt auch in Zukunft dem Ziel verpflichtet, den CLLD-Ansatz ständig zu verbessern und seine Mission der Förderung einer nachhaltigen, gemeinschaftsorientierten regionalen Entwicklung fortzusetzen.

Daten des Events

Wann

12. November 2024

Brüssel

Brüssel

Veranstalter

Verbindungsbüro Tirol-Südtirol

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Seite aktualisiert am 01.04.2025