Interreg Italien-Österreich nach 2028
Gestern traf sich in Bozen erstmals die „Task Force 2028+“. Damit haben die Vorbereitungen für die zukünftige Ausrichtung des EU-Kooperationsprogramms offiziell begonnen.
Zu diesem Anlass kamen Vertreterinnen und Vertreter der Partnerregionen in der Abteilung Europa in Bozen zusammen, um die strategische Planung für die Förderperiode 2028 bis 2034 einzuläuten. Die langjährige und bewährte grenzüberschreitende Partnerschaft bildet dabei das solide Fundament für die nun beginnende Planungsphase.
Die künftige Ausrichtung baut auf erfolgreichen Strategien auf. Ein wichtiger Pfeiler des Programms bleibt beispielsweise der CLLD-Ansatz (Community-Led Local Development), durch den auch künftig nachhaltige Lösungen gefördert werden sollen, die auf die konkreten Bedürfnisse vor Ort eingehen.
Um sicherzustellen, dass die künftigen Kooperationsprojekte das Potenzial des Grenzraums bestmöglich nutzen, legt die Task Force großen Wert auf Transparenz und Beteiligung. Im Laufe des Planungsprozesses sind verschiedene Befragungen geplant, damit Interessenvertretungen, regionale Institutionen und die Zivilgesellschaft ihre Anliegen aktiv in das neue Programm für den Zeitraum nach 2028 einbringen können.